Unsere Kirche

Die Deutschsprachige Katholische Gemeinde Sankt Albertus Magnus ist seit März 2007 zu Gast bei den Schwestern der Kongregation Jesu (Maria-Ward-Schwestern, früher Englische Fräulein genannt). Die Kirche des Konventes und der Schule wird von uns genutzt, ebenso der Speisesaal.

Das Gebäude der heutigen Kirche wurde 1917 als represäntative Eingangshalle und Kutschhaus erbaut. Die aufwendige Fassade mit einem Stufenportal, den schmalen Rundbogenfenstern im Untergeschoss und der Rosette über dem Portal nimmt Bezug zu romanischen Vorbildern. In der Fassade sind zwei Spolien, ein Wappenstein und ein Relief mit Christus, flankiert von Maria und Johannes, eingebaut. Ein weiterer Stein über dem Portal zeigt in einem Medaillon das Sternzeichen der Waage mit der Unterschrift IRISGARTEN MCMXVII. Der Eingang ist durch zwei kleine Rundtürme flankiert, die über den Baukörper um ein Geschoss herausragen. Der linke Turm dient heute als Glockenträger. Das parallel zur Straße verlaufende Gebäude hat in seinem rechten Teil über einem schlichten Erdgeschoss im Obergeschoss eine reiche Gliederung. Zwei hervortretende Wandflächen weisen Altane auf, die über Rundbogenportale betreten werden können. Rundbogenarkaden belichten das Obergeschoss des Kirchengebäudes, in dem der heutige Musiksaal und ein Magazin liegen.
Die Kirche (die ehemalige Kutschhalle) wird durch das große Portal betreten. Hinter diesem und den flankierenden Türmchen liegt die hohe Halle mit Rippengewölbe. Die Rosette und ein Rundbogenfenster zur südlichen Seite belichten den Raum. Eine von Balustern begrenzte Empore liegt gegenüber dem Eingang. Drei Rundbögen verbinden den Hauptraum mit der breiten Treppe, die aus der Halle nach links zur Villa im höher liegenden Grundstück führt.
Vom hohen Eingangsbereich führt der niedrigere Kirchenraum nach rechts in den parallel zur Straße liegenden Raum, der eine flache Tonne, mit Gurtbögen unterfangen, hat. Er ist nur schwach beleuchtet durch zwei schmale Rundbogenfenster. Der Chorraum hinter dem eingezogenen Bogen ist ein querrechteckiges Feld, das durch zwei große rundbögige Fenster beleuchtet wird. Über dem Chorraum liegt eine Terasse auf Höhe des unteren Gartens, während sich über dem niedrigen Kirchenschiff der Musiksaal befindet.
Ausstattung: Die Altarwand ist durch ein Terracottarelief gestaltet, das den Lebensbaum darstellt, in dessen Zentrum das Tabernakel seinen Platz hat. Davor steht ein Altartisch aus Stein. Auf vier Säulen mit Basis und Kapitellen liegt eine große Altarplatte. Darüber hängt ein Kreuz mit Metallverkleidung und Elfenbeinkorpus. Am unregelmäßigen Übergang zwischen der hohen Eingangshalle und dem niedrigen Kirchenteil steht in einer Wandnische zur Bergseite eine Holzskulptur der Inmaculada. Davor steht heute der Taufbrunnen der Deutschsprachigen Gemeinde mit dem dazugehörigen Osterleuchter, die beide aus der ehemaligen Kirche der Gemeinde übernommen wurden. Vor der Südwand steht die 1969 geweihte zweimanualige Orgel, die ebenso wie ein Klavier, das auch in der Kirche steht, Eigentum von St. Albertus Magnus ist.
Aus der Vorhalle führt eine Treppe hinter dem vorderen Gebäudeflügel nach rechts in eine Säulenhalle des oberen Stockwerkes, von der man auch in den Musiksaal gelangt. Dieser ist mit älteren Teilen, einer hölzernen Kassettendecke und einem üppigen Portal wohl aus dem frühen 18. Jhd. versehen. Vom Treppenhaus und der Säulenhalle führte ein Portal in den ursprünglichen Säulensaal zur Bergseite, wo heute der große Speisesaal der Schule ist.

Bildershow der Kirche

Unsere Gottesdienstzeiten

Sonntag 10.30 Uhr

c/ Copèrnic 59

Aktuelles

Sonntag, 5. September

Die erste Messe nach der Sommerpause findet wie gewohnt um 10.30 Uhr statt. Der neue Zivi Christopher Reichelt wird vorgestellt.

Taizégebet

Am Freitag, den 10.September findet um 20:30Uhr in der Evangelischen Gemeinde (c/Brusi 94) das Taizégebet statt. Herzliche Einladung zum Mitsingen und -feiern!