Stadtspaziergang

Von 2007 bis 2011 führte unsere Gemeinde Stadtspaziergänge durch, in der die verborgenen Schönheiten von Barcelona mit Pfarrer Karl Heinz Schommer erkundet wurden.
Archiv
Torre Bellesguard und Zisterzienserkloster Valldonzella
Donnerstag 05.05.2011
Wir besichtigten die Villa Bellesguard, ein Werk des Antoni Gaudi, das in den Jahren 1900-1902 entstand. Es enthält im Kern Reste eines mittelalterlichen Turmes aus der Zeit Martin I. (1408). Die
herrschaftliche Villa steht am Beginn des reifen Werkes Gaudis und zählt mit seinen verspielten Formen zu den bedeutenden Bauten dieses Meisters.
Von dort gingen wir zum Kloster der Zisterzienserinnen von Valldonzella, das um 1910 von dem Architekten Bernard Martorell i Puig erbaut wurde. Diese bedeutende Architektur folgt einerseits dem in
dieser Zeit üblichen gotischen Stil, ist aber auch der Formensprache Gaudis verpflichtet. Das Ensemble von Kirche und Klostergebäuden bestimmt die Silouette dieses Viertels.
Donnerstag 10.03.2011: Parc del Laberint
Abseits von aller Hektik des Alltags liegt der stimmungsvolle Parc del Laberint. Nach Vorbildern italienischer Gärten des 18. Jahrhunderts schufen katalanische Adelige einen Ort der Kurzweil und
Ruhe.
Zypressen gesäumte Alleen und geschnittene Eibensäulen wechseln sich mit Brunnen und Standbildern ab. Zentrum des Parks ist ein 1792 angelegtes Labyrinth. In seiner Mitte wartet die Jägerin Diana
zusammen mit dem bogenbewaffneten Armor auf vergnügtes, Versteck spielendes Publikum.
2. Dezember: Krippenausstellung in der Krypta
der Betlehems Kirche
Neben der Krippensammlung im Museum Marés, das zur Zeit wegen Restaurierung geschlossen ist, ist die Sammlung in der Betlehems-Kirche eine besonders interessant, da sie in Form von Guckkastenbildern verschiedene biblische Szenen mit vielen Nebendarstellungen zeigt. Die biblischen Motive sind in die katalanische Landschaft hineinversetzt.
11. November 2010: Die Basilika Sta. Maria del Mar und das mittelalterliche Viertel
Die Kirche Sta. Maria del Mar zählt zu den ältesten Kirchen von Barcelona. Auf einem frühchristlichen Gräberfeld auf dem die Märtyrerin Eulalia 304 bestattet wurde, begann man anstelle der kleineren Vor-gängerkirchen 1329 mit dem Bau der "Kathedrale des Meeres". Falcones Roman beschreibt die Zeitgeschichte um die Entstehung dieser bedeutenden Kirche. Wir besichtigten neben der Basilika auch die mittelalterlichen Gassen in der Umgebung und das Schokoladenmuseum.
7. Oktober 2010: Die Votivkirche Herz-Jesu auf dem Tibidabo
Die weithin sichtbare Herz-Jesu- Kirche auf dem Tibidabo entstand in den Jahren 1902-1961. Auf der Bergspitze über-ließ 1886 eine vermögende Familie Johannes Bosco, dem Gründer der Salesianer, ein Grundstück zum Bau einer Herz-Jesu-Kirche. Nach einer bescheidenen Kapelle entstand das heutige Gebäude nach den Plänen der Architekten-Familie Sagnier. Die 1911 vollendete Krypta hat eine reiche Aus-stattung der Erbauungszeit. 1961 wurde die darüberliegende Basilika fertiggestellt.

6. Mai 2010: St. Francesc de Sales
Die Kirche gilt als das Haupt- und Meisterwerk des Architekten Joan Martorell i Montells. Er war Meister Antoni Gaudís und vertritt eine Stilrichtung, die als Vorläufer zum Modernismus gewertet werden kann.
Das Gebäude weist als Grundriss ein sogenanntes lateinisches Kreuz mit Kuppelgewölbe und siebeneckiger Apsis auf. Besonders schön ist der Glockenturm in der Hauptfassade. Die Kirche wurde 1878-85 für den Orden Mariä Heimsuchung errichtet. Während der Setmana Tràgica ("Tragische Woche") 1909 und im Bürgerkrieg wurde sie stark zerstört. 1945 gründete man die Gemeinde St. Francesc de Sales. Seit 2001 kann man das Bauwerk nach langjährigen Restaurierungsarbeiten wieder in seinem ursprünglichen Zustand bewundern.
In der Umgebung der Kirche entstanden im Rahmen der Stadterweiterung in den regelmäßigen Planquadraten zahlreiche Höfe, die der Erholung der Menschen dienen sollten. Diese wurden später vielfach
verbaut. Wir besuchen einen solchen Hof, die Jardins de la Torre de les Aigües, der seit jüngstem wieder seiner ursprünglichen Bestimmung dient und eine Oase inmitten des Lärms der Stadt
darstellt.
Danach gibt es Gelegenheit zum Kaffeetrinken.
15. April 2010: Palau Güell
Der große Mäzen des Architekten Antoni Gaudí, der Fabrikant Eusebi Güell, ließ sich von ihm 1885-90 ein repräsentatives Wohngebäude errichten. Im Gegensatz zum Trend der Zeit erfolgte der Bau nicht in der modernen Stadterweiterung, sondern in den engen Gassen des Raval. Der Bau (z.T. wegen Renovierung geschlossen) hat einerseits traditionelle Elemente, die der Bauzeit entsprechen, aber auch expressive Formen, wie sie bei Gaudís Entwürfen oftmals zu finden sind.
11. März 2010: Kloster Sta. Isabel (Kolleg der Legionäre Christi)
Das Kloster wurde 1876 für die Klarissen erbaut und 1995 von der Gemeinschaft der Legionäre Christi übernommen. Die kleine neugotische Anlage hat einen Kreuzgang und eine einschif-fige Kirche, die
in den letzten Jahren eine grundlegende Renovierung erfahren haben.
Nach dem Besuch des Klosters schauen wir uns im unteren Teil von Sarrià die Plaça Sant Vicenç mit ihren umliegenden Gassen an, wonach auch Zeit für eine Tasse Kaffee bleiben wird.
4. Februar 2010: Colegio de las Teresianas
Die Schule und das Kloster der Karmelitinnen, 1889-90 erbaut, sind eine Architektur des berühmten Künstlers Antoni Gaudí. Trotz knapper Mittel wurde ein Gebäude geschaffen, das mit dem Material Ziegelstein expressive Räume und verspielte Fassadenbekrönungen hervorbringt.
14. Januar 2010 Katalanisches Nationalmuseum am Montjuïc
Das Katalanische Nationalmuseum präsentiert neben vielfältigen Kunstwerken auch verschiedene interessante Sonderausstellungen. Anlässlich des fünfundsiebzigjährigen Bestehens werden Obejkte des
Mittelalters bis hin zur Moderne gezeigt. Pfarrer Schommer erläutert eine Auswahl davon.
3. Dezember 2009 Stadtviertel Gràcia
Wir werden erneut das Stadtviertel Gràcia besichtigen. Treffpunkt ist um 10:30 Uhr die Kirche Sant Felip Neri, Carrer del Sol 8, Nähe Plaça del Sol. Auf dem Programm stehen unter anderem der Mercat de la Libertat und die Wallfahrtskirche Sant Josep de la Muntanya.
5. November 2009: Gràcia, Plaça del Sol
Das Stadtviertel Gràcia hat seinen Namen nach dem aufgegebenen Franziskanerkloster S. Maria de Jesús de Gràcia. Der Spaziergang geht von der Plaça Lesseps zur Plaça del Sol. Wir werden uns verschiedene Häuser anschauen.
1. Oktober 2009: El Call – das mittelalterliche Judenviertel
Der aufmerksame Betrachter kann im Zentrum Barcelonas im Barrio Gótico Zeugnisse der wechselvollen Geschichte der Stadt entdecken. Das Viertel der römischen Stadt zwischen C./Ferran und C./Bisbe zeigt neben den mächtigen römischen Stadtmauern mittelalterliche Bürgerhäuser und Strukturen des ehemaligen Judenviertels. Spätere Klöster, so das Orataorium des Filipp Neri und das Stift Sant Sever, geben den Plätzen des Viertels ein barockes Gepräge.
Unsere Gottesdienstzeiten
Sonntag 10.30 Uhr
Aktuelles
Exerzitien im Alltag
In der Fastenzeit bieten wir Exerzitien im Alltag an. Interessierte treffen sich wöchentlich in einer Gruppe, tauschen sich zu Themen des geistlichen Lebens aus und bekommen Impulse für ihr persönliches Gebet. Die Treffen finden mittwochs um 21:00 Uhr in der Kirche (C/ Copérnico 59) statt. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung im Pfarrbüro.
Kollekte Manos Unidas
In der Messe am Sonntag, 12. Februar ist die Kollekte für Manos Unidas bestimmt. Wir bitten um Ihre großzügige Spende. Manos Unidas hat ein Gesundheitsprogramm für zwei Dörfer in Äthiopien ins Leben gerufen. Für die Bevölkerung wird auch ein Krankenhaus gebaut. In Sierra Leone entsteht eine Schule für Kriegsflüchtlinge und in 20 indischen Dörfern werden Schulprojekte betreut. Mehr Information unter: http://www.mansunides.org
Liszt-Konzert
Am Montag, 13. Februar um 19:00 Uhr organisieren die Maria Ward-Schwestern in unserer Kirche (C/ Copérnico 59) ein Konzert mit religiöser Musik von Franz Liszt. Vor Konzertbeginn gibt Fra Agustí Boadas eine Einführung in der Kapelle der Schule Bienaventurada Virgen María (C/ Copérnico 55).
Pfarrbrief
Der neue Advents- und Weihnachts-Pfarrbrief für die Monate Dezember bis Februar kann hier heruntergeladen werden. Viel Freude beim Lesen!
Deutschsprachige Katholische Gemeinde St.Albertus Magnus Barcelona
